Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.


Wir über uns

....ein kleiner Einblick....

"Turm und Dorf könnt ihr zerstören aber nicht die Kraft, die es schuf!"

 

Inhalt:

Die Atomanlagen im Wendland:

Faßlager

Die Einlagerung von schwach- und mittelaktivem Müll in Fassgebinden begann 1984. Das Faßlager geriet Ende der 80er Jahre in die Schlagzeilen, weil dort Fässer mit ungeklärtem Inhalt aus der belgischen Atomschmiede Mol entdeckt wurden. Für 21 Millionen Schmiergelder wurden in jenen Jahren Atommüllgebinde verschoben (Stichwort „Transnuklearskandal"). Exakt 1.296 dieser Gebinde mussten u.a. wegen des Drucks der atomkritischen Öffentlichkeit aus Gorleben wieder entfernt werden. Das Analyseergebnis von Fasseinzeluntersuchungen wurde nur bruchstückhaft bekannt.

Entdeckt wurden darüberhinaus „Blähfässer" und Korrosionsschäden. Die Gasentwicklung hängt vermutlich damit zusammen, dass auch organische Abfälle – wenn auch in geringer Menge - in die Fässer gefüllt wurde. Messberichte der Brennelementlagergesellschaft (BLG) belegten z.B. einen Anstieg der Radioaktivität bei heißen Außentemperaturen, was die Gasbildung „anheizt". Auf Druck der Fachgruppe Radioaktivität der BI musste das Umgebungsüberwachungssystem der BLG nachgebessert werden.

Ende 1995 wurde genehmigt, das zulässige Radioaktivitätsinventar des Lagers um das 1000-Fache zu erhöhen. Hintergrund ist die Absicht, bitumierte radioaktive Abfälle aus der französischen WAA Cap de La Hague und mittelaktive Komponenten in Gorleben einzulagern. Im Zuge einer „Auslagerungskampagne" wurden etliche Gorlebenfässer nach Morsleben verbracht, solange die ehemalige DDR-Deponie noch in Betrieb war. Derzeit liegen uns keine Zahlen über die Auslastung der Deponie vor.

Castor-Halle

Die Castor-Halle bietet Platz für 420 Behälter. Über elfeinhalb Jahre konnte die Einlagerung von Castor-Behältern mit hochradioaktiven, abgebrannten Brennelementen verhindert werden. Am 25. April 1995 wurde der erste Castor (Cask for the storage of radioactive material) von 16.000 Polizisten im bundesweiten Einsatz gegen den Widerstand weiter Bevölkerungskreise nach Gorleben transportiert. Ende Mai 1995 wurde eine Nutzungserweiterung der Halle genehmigt: es darf seitdem auch hochaktiver, verglaster Müll aus der Wiederaufarbeitung (in Form von Kokillen) gelagert werden. Außerdem wurde die Einlagerkapazität von 1.500 Tonnen Müll auf 3.800 Tonnen erhöht, und das alles auf der gleichen Grundfläche.

Ein erster Kokillentransport folgte am 8. Mei 1996, diesmal traten 19.000 Beamte an, um den Transport durchzusetzen. Vorläufiger Höhepunkt war die Anlieferung eines Sixpacks (sechs Behälter auf einen Schlag) Anfang März 1997. Dieser Akt ging als bisher teuerster (111 Mio. DM) und größter (30.000 Beamte) Polizeieinsatz in die Nachkriegsgeschichte ein. Danach scheiterte ein Versuch, über den Verladebahnhof Arendsee (Sachsen-Anhalt) einen weiteren Sixpack anzuliefern. Dieser Umweg musste gewählt werden, weil eine Bahnbrücke bei Seerau/ Hitzacker sich für die tonnenschwere Last der Behälter als nicht tragfähig erwies. Als nächster Transporttermin wird das Frühjahr 2001 gehandelt. Betreiber und Regierung wollen künftig 2 bis 3 solcher Transporte jährlich nach Gorleben schicken und hoffen vergeblich auf ein Abflauen des Widerstands.

Pilotkonditionierungsanlage (PKA):

In der PKA soll getestet werden, wie hochaktiver Müll endlagerfähig verpackt werden kann. Da ein Endlager in Gorleben jedoch fraglich ist und eine entsprechende Konditionierung zum gegenwärtigen Zeitpunkt wenig Sinn macht, soll die 800 Mio. teure Investionsruine einem anderen Zweck zugeführt werden: mit dem Segen der rot-grünen Bundesregierung soll die PKA als heiße Reparaturzelle für kaputte Castoren genehmigt werden. Die dritte Teilgenehmigung als grünes Licht für die Inbetriebnahme der umfunktionierten PKA kann Anfang 2001 erfolgen. Damit verzögert sich deren Inbetriebnahme bereits um 5 Jahre. Für den Widerstand ist das grüne Licht für die PKA jedoch der Elchtest für den Ausstiegswillen von Rot-Grün.

Endlagerbergwerk:

Kommt zum 1. Oktober das Moratorium auf der Endlagerbaustelle? Die Eignung des Gorlebener Salzstocks, der ab dem Jahr 2030 als Endlager für alle Arten von Atommüll, vor allem aber für die hochradioaktiven, wärmeentwickelnden Abfälle sein soll, wird seit Jahren von namhaften Geologen bestritten. Die Geschichte der Erkundung ist voll von Pleiten, Pech und Pannen: ein Schacht, der beinahe in sich zusammenkracht ( 1987) permanente Wassereinbrüche beim Abteufen begleiten den Ausbau des Endlagers, der getarnt als „Erkundungsbergwerk" unter Ausschluss der Öffentlichkeit vorangetrieben wurde. Die fragwürdige rechtliche Grundlager ist bislang das Bergrecht, es gab keinerlei Öffentlichkeitsbeteiligung. Lediglich der in seinen Salzrechten tangierte Atomkraftgegner Andreas Graf von Bernstorff konnte von seinem Klagerecht Gebrauch machen. Inzwischen ist mit der Salinas GmbH ein wirtschaftlich ernsthafter Gegenplayer für die Endlagerbauer auf dem Plan. Statt der Einlagerung von Atommüll soll Salz gefördert und vermarktet werden.

Rot-Grün will keinen Abbruch des Projekts, das Moratorium wird nicht mit den miserablen geologischen Daten begründet, sondern allein forschungspolitisch: es gäbe noch Klärungsbedarf in grundsätzlichen Fragen, die durch die Erkundung nicht erbracht würden. Nicht einmal die Lex Bernstorff von Angela Merkel (CDU) wird – entgegen allen Versprechungen - kassiert, wonach die Enteigung von Salz- und Grundstücksrechten allein für die Erkundung möglich wurde.

Es war einmal ein Landkreis, weit ab von geschäftstüchtiger Industrie und korrupten Politikern. Ein Landkreis - still, brav und mitten in herrlicher Natur. Doch es kam der Tag, an dem sollte sich alles ändern...

Gründung der BI

Am 22. Februar 1977 hat der Kreislandvolkverband als Gastreferenten Dr. Salander von der Preußen-Elektra und Geschäftsführer der "Projektgesellschaft Wiederaufarbeitung von Kernbrennstoffen" zu einem Referat in das Gildehaus in Lüchow eingeladen. Der Saal ist übervoll. Eine merkwürdige Spannung liegt in der Luft, daß für Lüchow-Dannenberg etwas geplant wird. Um 16.05 Uhr läuft jemand ans Mikrofon und teilt der Versammlung völlig aufgelöst mit, was er gerade in den Nachrichten gehört hat. Der niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht (CDU) benennt Gorleben als vorrangigen Standort für ein nukleares Entsorgungszentrum.

Mit einer Lichtbildserie zeigt der Referent schöne DIAs von der Wiederaufbereitungsanlage in La Hague (Frankreich) direkt am Atlantik gelegen und von dem Atomkomplex Windscale an der englischen Westküste. Von der Erkrankung vieler Menschen an Leukämie in der Gegend von La Hague und von schweren Unfällen im Atomkomplex Windscale erzählt Dr. Salander nichts, auch nicht, daß die Wiederaufbereitungsanlage in Windscale seit Herbst 1973 aufgrund eines Unfalls außer Betrieb ist.

Bereits zwei Tage später organisieren Naturfreunde und Umweltschützer eine Sternfahrt über die Dörfer nach Gorleben, verteilen Flugblätter und machen Lautsprecherdurchsagen. Einige unter ihnen kommen bereits seit 1973 zusammen, seitdem Pläne bekannt wurden, daß in Langendorf/Elbe ein AKW geplant ist. Die Gerüchte um das sogenannte Nukleare Entsorgungszentrum hatten sie alarmiert.

Am 2. März 1977 wird die Satzung der "Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V." in das Vereinsregister des Amtsgerichts Dannenberg eingetragen. Die Bürgerinitiative ist gegründet, hervorgegangen aus dem bereits seit Jahren bestehenden nicht rechtsfähigen Verein von Atomkraftgegnern, eigenständig und parteilos.

 

Heute hat die BI über 1.000 Mitglieder.

Die Bürgerinitiative finanziert sich über Mitgliederbeiträge und Spenden.

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Geschichte wird gemacht ...

Der Standort Gorleben und der Widerstand

Am 24.2.77 übergibt Samtgemeindedirektor Hans Borchardt in der Redaktion der Elbe-Jeetzel-Zeitung dem Sprecher der niedersächsischen Landesregierung, Dr. Hilmar von Poser, die vom Samtgemeinderat Gartow verfaßte Resolution gegen den Standort Gorleben: "Mit Bestürzung hat der Rat der Samtgemeinde Gartow (Gorleben ist Gliedgemeinde der SG Gartow) zur Kenntnis genommen, daß die Landesregierung Niedersachsens Gorleben als Standort für eine Atommülldeponie und Wiederaufbereitungsanlage benannt hat. Der Samtgemeinderat lehnt Gorleben als Standort auf das entschiedenste ab.

Mit dieser Benennung wird die in den letzten zwei Jahrzehnten unter großen Anstrengungen der hiesigen Bevölkerung erreichte Entwicklung des Fremdenverkehrs mit einem Schlage zunichte gemacht. Auch die Landwirtschaft und das örtliche Handwerk werden durch diese Standortwahl in ihrer Existenz auf das äußerste gefährdet. Außerdem würde hierdurch eine der letzten noch unberührten Naturlandschaften zerstört. Der Rat der Samtgemeinde Gartow ist nicht bereit, sich mit dieser Standortwahl abzufinden."

So war das damals! In den nachfolgenden Jahren erhielten der Landkreis und die Gemeinden Gartow und Gorleben durch die Ansiedlungsverträge viele Millionen als "Strukturhilfe" und es wurden Stillhalteabkommen vereinbart.

Am 14.März 79 beginnen die ersten Bohrungen zur Baugrunduntersuchung. An den folgenden Tagen gibt es viele Demonstrationen und Behinderungsaktionen, auch in vielen Städten.

Am 25. März 79 startet der legendäre "Gorleben-Treck" in Gedelitz nach Hannover. 5000 Menschen machen sich auf den Weg mit 150 Treckern, Fahrrädern und zu Fuß. Ganze Dörfer waren vollzählig anwesend. In Hannover bereiten 100.000 AKW-Gegner den Wendländern einen begeisterten Empfang. Der Aufruf der Bauern hatte folgenden Wortlaut:

"Wir Bewohner des Landkreises Lüchow-Dannenberg haben uns entschlossen, einen Protest-Treck nach Hannover durchzuführen, weil wir es nicht hinnehmen, daß unser Landkreis durch die Errichtung einer Atomfabrik zerstört werden soll. Wir Bewohner des Landkreises Lüchow-Dannenberg sind empört darüber, daß die Betreiberfirma mit Billigung der Landes- und Bundesregierung mitten in einem Naturschutzgebiet gegen den Willen der Bevölkerung mit den Baugrunduntersuchungen begonnen hat. Baugrunduntersuchungen sind Baubeginn.

Wir Bewohner des Landkreises Lüchow-Dannenberg haben in den letzten Monaten - aber ganz besonders seit Beginn der Baugrunduntersuchungen - einen Polizei- und Bundesgrenzschutzeinsatz in geradezu gigantischen Ausmaßen erlebt. Indem der Staat das unrechtmäßige Vorgehen der Betreiber schützt, begeht er selber Unrecht.

 Seit Monaten müssen wir uns entwürdigende Paßkontrollen, Bespitzelungen und Überwachungen gefallen lassen. Auf Kosten der Steuerzahler wird hier im Kreis auf allen Ebenen ein Staat im Staate installiert und finanziert, der die Bevölkerung einschüchtert und gefügig machen soll.

Wir Bewohner des Landkreises Lüchow-Dannenberg fordern daher:

1. Abzug aller Bohrfahrzeuge und Einstellung der Baugrunduntersuchungen.

2. Kein schleichender Baubeginn, d.h. keine weiteren bauvorbereeitenden Maßnahmen.

3. Abzug der Kriminalpolizei, der Bereitschaftspolizei und des Bundesgrenzschutzes.

4. Keine Kriminalisierung von Atomkraftgegnern im Landkreis Lüchow-Dannenberg und anderswo.

Wir erwarten von Herrn Dr. Albrecht, daß er mit einer großen Anzahl von Lüchow-Dannenbergern diese Forderungen am 31.3.79 in Hannover erörtert.

Die Bevölkerung des Kreises Lüchow-Dannenberg, im März 79."

Zeitgleich findet in Hannover das Gorleben-Symposium statt: Wissenschaftler streiten pro und contra über die WAA-Technologie. In Harrisurg gibt es einen schweren Störfall im dortigen Atommeiler. Der Moderator plädiert für "nachdenkliches Schweigen". Man sei "in Gedanken bei den Opfern von Harrisburg, aber die Tagesordnung läßt eine Abweichung nicht zu."

Am 16.Mai 79 gibt Ministerpräsident Albrecht den Verzicht auf die geplante Wiederaufbereitungsanlage in Gorleben bekannt. Das Projekt sei "zur Zeit politisch nicht realisierbar". Am Endlager und einem Langzeit-Zwischenlager wird jedoch festgehalten. Doch 1983 wird entschieden, daß im 25 km von Gorleben entfernten Dragahn eine WAA gebaut werden soll. Bauern und Bürger protestieren in Dragahn. Auch bei Kreistagssitzungen gab es Proteste und Raufereien. Anfang 1985 wurde entschieden, die WAA im oberpfälzischen Wackersdorf zu bauen in der Hoffnung, daß sich dort kein Widerstand regt.  

 Gegen die Tiefbohrungen 1979 an der Baustelle 1003 und 1980 der Baustelle 1002 wurde zahlreich demonstriert. Die Baustelle 1004 besetzten am 3. Mai 1980 5.000 Menschen im Gorlebener Wald und proklamierten die "Republik Freies Wendland". Es entsteht das Hüttendorf. Das Dorf wird am 4. Juni 1980 von 10.000 Polizisten geräumt.

Im Januar 1982 ist Baubeginn für das Zwischenlager/Faßlager, das seit 1984 in Betrieb und inzwischen zu 40 % gefüllt ist mit schwachradioaktivem Müll. Die Castor-Halle hat Platz für 420 Behälter. Über 11 1/2 Jahre konnte die Einlagerung von Castor-Behältern mit hochradioaktiven abgebrannten Brennelementen verhindert werden. Am 25. April 95 wurde der erste Castor von mehreren tausend Polizisten gegen den Willen der Bevölkerung durchgesetzt. Ende Mai 95 wurde die Nutzungserweiterung genehmigt von 1.500 auf 3.800 to und zusätzlich alle Arten hochradioaktiven Abfalls, z.B. Glaskokillen aus der WAA. Der erste Transport von Glaskokillen erfolgte am 8. Mai 96 mit dem größten und teuersten Polizeieinsatz in der Geschichte der Bundesrepublik. Anfang März 97 wurden 6 weitere Behälter nach Gorleben geschickt mit der Hilfe von bundesweit 30.000 Polizisten gegen den Widerstand von 20.000 Atomkraftgegnern.

Der Salzstock Gorleben wird seit 1979 für den Bau eines atomaren Endlagers erkundet, obwohl viele wissenschaftliche Gutachten aussagen, daß Salz nicht geeignet ist und namhafte Geologen bezweifeln, daß der Gorlebener Salzstock für hochradioaktiven Müll geeignet ist. Es handelt sich um ein Deckgebirge, das Atommüll nicht von der Biosphäre abschottet und Wegsamkeiten nach oben ermöglicht. Trotzdem wird gebaut und das Lager soll 2010 fertig sein. Es gab einen schweren Unfall und zahlreiche Laugeneinbrüche. Es gab auch hier viele Aktionen und Demonstrationen. Am 21. Juni 1990 wurden die etwa 50 m hohen Bohrtürme auf dem Gelände von 14 Frauen und Männern besetzt. Es wurden Transparente gespannt "Letzte Schicht - Schacht dicht" und "Gorleben stopp -Alle AKW abschalten". Die Schadenersatzklage beläuft sich auf 126.000 Mark. Der Prozeß ist noch nicht beendet.

4 Tage nach dem Super-Gau in Tschernobyl im April 86 stellen die Betreiber den Antrag für den Bau einer Pilotkonditionierungsanlage (PKA). Hier soll getestet werden, wie hochaktiver Atommüll endlagerfähig verpackt werden kann. Außerdem soll die mit einer "heißen Zelle" ausgestattete Atomfabrik als Reparaturwerkstatt für defekte Castor-Behälter dienen. Diese Anlage bereitet der Bevölkerung viel Sorgen. Über einen 60 m hohen Schornstein gelangt die Abluft mit einer Menge von Trytium, Krypton 85 Jod 129 und Strahlung in die Umwelt. Das Abwasser soll über eine Pipeline in die Elbe geleitet werden. Auch gegen den Bau dieser Anlage gab es eine Platzbesetzung am 1.2.1990, wo auf dem vorgesehenen Waldstück mehrere 100 Menschen ein Hüttendorf errichteten. Am 6.Februar weichen die Platzbesetzer der Übermacht von 2.000 Polizisten und verlassen das Gelände.

Die PKA sollte 1999 in Betrieb gehen.

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Das X ist das Symbol des Widerstands. Da man nie den Termin von Atommülltransporten im voraus wußte, wurde zum "Tag X" mobilisiert, sodaß die Menschen schon vorbereitet waren. Auch das erste "Tag X"-Plakat wurde beschlagnahmt und es wurde gegen 5 Menschen wegen Aufruf zu Straftaten ermittelt, Druckereien und Informationsbüros durchsucht. Joseph Boys hat dieses Plakat unterzeichnet und zum Kunstwerk erklärt.

 

Im August 1985 wird bekannt, daß mehr als 2000 Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg im Spurendokumentationssystem (SPUDOK) des Niedersächsischen Landeskriminalamtes gespeichert sind.

 

Der Widerstand ist und bleibt phantasievoll!

So wurde auch das 300-Leute-Konzept entwickelt. Per Inserat wurden 400 Unterschriften veröffentlicht, wo Menschen sich zu diesem Blockadekonzept "ich stelle mich quer" bekannten. Später waren es über 3.000 Menschen aus allen Schichten, junge und alte, die öffentlich bekundeten, sich querzustellen.

Hingewiesen sei hier auf Robert Jungk, der in Büchern und Puplikationen vor den Gefahren des Atomstaats warnt und die Grundrechte der Menschen einfordert.     


Was heißt "e.V."?

o ein Versuch?

o energiegeladene Vereinigung?

o empfohlene Verteidigung?

Rechtsform / Der Vorstand

Der Verein "Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V." , das heißt natürlich "eingetragener Verein" und ist vom zuständigen Finanzamt als gemeinnützig und förderungswürdig anerkannt und von der Steuerpflicht befreit. Der Verein ist entstanden aus der bereits seit mehreren Jahren bestehenden, nicht rechtsfähigen "Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg", seine Gründung wurde beschlossen auf der Versammlung der Bürgerinitiative am 2.12.1976.

Die Ziele des Vereins sind insbesondere, die Bevölkerung über die Umweltgefahren hinzuweisen und Bürgerinnen und Bürger bei der Abwehr von Umweltgefahren zu unterstützen..

Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell ungebunden. Mitglied kann jede Person werden, die die Ziele des Vereins unterstützt. Der Mitgliederbeitrag wird von der Mitgliederversammlung beschlossen.

Die ordentliche Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins und findet jährlich einmal im ersten Quartal statt. Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden nach Bedarf einberufen, z.B. um ein Meinungsbild zu erhalten über aktuelle Situationen.

Der geschäftsführende Vorstand besteht aus Vorsitzender, Pressesprecher, Schriftführer, Gruppendelegiertem, Kassenwart. Die Wahl des Vorstands erfolgt durch die Mitgliederversammlung. Die Tätigkeit ist ehrenamtlich.

Zu den Aufgaben des geschäftsführenden Vorstands gehören: Verwaltung des Vereinsvermögens, Vorbereitung der Mitgliederversammlung, Erstellung und Vorlage des Jahres- und Kassenberichtes, Durchführung eines Tätigkeitsplanes; mit der Abgabe öffentlicher Erklärungen ist in der Regel der Pressesprecher beauftragt. Regelmäßige Sitzungen des Vorstands sind erforderlich. Die Mitgliederversammlung wählt zwei Rechnungsprüfer, die nicht Mitglied des Vereins sind, die die Kassen- und Rechnungsführung prüfen. Die Mitgliederversammlung kann in den erweiterten Vorstand bis zu 10 Beiräte wählen.

Die tatsächliche Arbeit des Vorstands übersteigt jedoch bei weitem die Erledigung der satzungsgemäßen Regularien und jedes Vorstandsmitglied bearbeitet in der Regel zusätzlich einen oder mehrere Aufgabenbereiche. Ohne persönliches und politisches Engagement der Mitglieder des Vorstands wäre die Arbeit der BI nicht gewährleistet.


Das BI-Büro

Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. hat zum 1.10.2008  neue Räumlichkeiten in Lüchow bezogen

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Packen und umziehen vom alten Büro.

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Feiern im neuen Büro

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Das neue Büro in der Rosenstrasse.

Auf 120 qm Vollpower rund um die Uhr...

Die BI ist weiterhin in Lüchow, jetzt auf der anderen Seite der Langen Straße & parallel zur Hauptstraße: in der Rosenstraße Nummer 20, neben dem Kino & der alten Brennerei.

Aus dem „nur“ BI-Büro wird jetzt ein BI-Büro im „Begegnungszentrum“ der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg gem. e.V. .
Statt der 1 ½ kleinen Räume mit Abstellkammer nebenan gibt es ab sofort ein ganzes Haus,   in dem es mehrere Büros, einen kleinen gemütlichen Aufenthaltsbereich mit Cafe´- maschine & Terrasse, Tagungsraum für alle denkbaren Gruppensitzungen und einen Lese-/Medienraum geben wird. Im Programm weiterhin eine große Auswahl an Infomaterial, Plakaten, Stickern, Pullovern, Unterschriftenlisten, Spendendosen & vieles mehr was das Herz begehrt – alles inklusive „fachlicher“ Beratung und auch Vermittlung von ReferentInnen!

Die Öffnungszeiten des Büros bleiben gleich:

Mo, Mi, Fr, Sa: 9-12 Uhr & Di, Do 15-18 Uhr trefft Ihr mindestens auf die Büro-crew. Auch zu anderen Zeiten ist meist jemand anzutreffen – einfach klingeln oder verabreden !
Die Telefonnummer bleibt dieselbe: 05841-4684.
Wir freuen uns, wenn Ihr das Haus mit Leben füllt und wir gemeinsam dort die Vorbereitungen für die jetzt anstehenden Projekte Endlager-Symposium Berlin, Castortransport im November und Rückbau des Erkundungsbergwerkes Gorleben in Angriff nehmen.

Also schaut doch mal vorbei: zum Handanlegen beim Plakatekleben, Kaffeeschlürfen & Räume besichtigen oder dem ersten selbstorganisierten (Orts-) Gruppentreffen ....
Der symbolische Einzug mit Tanz vor`m & durch`s Haus hat Ende September mit vielen Gästen aus dem Mitglieds- & Sympathisantenkreis stattgefunden. Ein Besucher war so angetan, dass er auf der Stelle einen Aufnahmeantrag ausfüllte! Viele weitere folgen hoffentlich bald.
Da mehrere Menschen derart mit dem Um- & Einzug beschäftigt waren & aufgrund des anstehenden Castortransportes viele Termine parallel lagen & nicht alle kommen konnten, wird es zu einem späteren Zeitpunkt ein kleines gemeinsames Fest geben.

P.S.: Aufgrund der Wohlgesonnenheit der alten & neuen Vermieter konnte der Umzug schon im September über die Bühne gehen & die Mehrkosten für die Rosenstraße sind vergleichsweise gering. Aber auf Spenden sind wir im Herbst aufgrund des anstehenden Castortransports dringend angewiesen:

Wir hoffen, Ihr seid nun neugierig geworden und kommt uns demnächst besuchen
oder schreibt uns mal `ne Grußkarte, wenn ihr weiter weg wohnt !

Wir freuen uns auf Euch !


Es gibt Leute, die sagen "ich gehe zur BI" und meinen das BI-Büro.

Das Büro ist der Knotenpunkt der Bürgerinitiative, wo die meisten Kontakte geknüpft werden. Es besteht eine enge Verbindung zum Vorstand, um Informationen auszutauschen und Entscheidungen zu treffen, das heißt es ist notwendig, daß die Arbeit Büro und Vorstand ineinandergreift, ohne an Flexibilität zu verlieren.. Vor allem bei der Öffentlichkeitsarbeit ist die Mitwirkung und Anregung des Büros wichtig.

Das BI-Büro gibt es seit der Gründung der BI. Früher war es in Dannenberg und zog dann um nach Lüchow. Es ist sehr bescheiden eingerichtet und eigentlich ein Laden, wo es eine Vielzahl von Aufklebern zu kaufen gibt, interessante und informative Broschüren, Poster, Videos, Wendland-Fahnen und vieles mehr. Eine Menge von Flugblättern in den Regalen informieren über aktuelles und historisches. Das Schaufenster ist immer dekoriert mit Plakaten und Informationen zu Veranstaltungen und Aktionen. Das Büro hat tägliche Öffnungszeiten und wird von vielen Einzelpersonen und Gruppen besucht, die sich informieren und Kontakte knüpfen wollen. Unterschiedliche Menschen haben in vielen Jahren die Büro-Arbeit ehrenamtlich oder gegen Aufwandsentschädigung geleistet und das Wirken des BI-Büros mit geprägt.

Bei den zahlreichen Anforderungen, die an das Büro gestellt werden, könnte dieses für ein Dienstleistungsunternehmen gehalten werden und hier ist die Mitarbeit und Zuarbeit von vielen Personen unerläßlich, um eine gemeinsame Basisarbeit zu erreichen. Viel Aufmerksamkeit, Geduld und Selbstverständnis wird den vielen Gruppen und Einzelpersonen gewidmet, die unterschiedlichste Fragen und Wünsche an das Büro richten, wo z.B. eine neue Anti-Akw-Gruppe gegründet wird, Referenten vermittelt, Gesprächspartner für Fernseh- und Rundfunktermine abgesprochen, Kontakte zu anderen Gruppen oder Institutionen regional, überregional und international hergestellt, Veranstaltungen geplant werden müssen, Mobilisierung zu anderen Standorten und vieles mehr. In Mobilisierungszeiten gegen Atommülltransporte ist die Zusammenarbeit mit den inzwischen zahlreichen örtlichen

Gruppen eine wichtige Basisarbeit und wird das Büro zu einem Antriebsmotor, wo alle Fäden zusammenlaufen und zurückfließen und unermüdlich Auskünfte erteilt werden an Institutionen, Medien, Gruppen bis zu jedem Einzelnen, der oder die eine Wegbeschreibung und auch Ermutigung brauchen, um an den Demonstrationsort zu gelangen.

Bis vor kurzem war im Büro alles noch Handarbeit mit immerhin einer elektrischen Schreibmaschine. Inzwischen gibt es auch hier einen Computer und Internet-Anschluß.

Die BI, sprich das BI-Büro hat durch die Proteste gegen die Castor-Transporte viel Popularität erhalten und wird wahrscheinlich oft mit ihrer / seiner Kapazität überschätzt und für eine Institution gehalten, wo ein ganzer Stab von Mitarbeitern und eine moderne Kommunikationstechnik zur Verfügung steht. Demgegenüber Stand zu halten bemüht sich das BI-Büro.

Mit Interesse an vielen Kontakten und politischem Engagement kann die Arbeit im BI-Büro der Bürgerinitiative auch Freude machen und einen Einblick in eine außerparlamentarische Arbeit geben, die nach wie vor unser Leben bestimmen muß und Grundlage politischer Veränderung sein kann. 


 Struktur heißt laut Fremdwörter-Lexikon: Aufbauform, Zellen-, Organbau, Gesteinsgefüge...

Die Strukturen der BI im Widerstand

Innerhalb der Ökologiebewegung hat die Anti-Akw-Bewegung in den siebziger und Anfang der achtziger Jahre eine herausragende Rolle gespielt. Kreativität, Spontaneität und Lebendigkeit zeichneten die Bewegung aus und an den großen Demonstrationen beteiligten sich auch viele soziale Gruppierungen. An Standorten, wo AKWs oder Wiederaufbereitungsanlagen gebaut werden sollten, gründeten sich Bürgerinitiativen, manche waren schon mit anderen Konfliktfeldern aktiv. Diese Bürgerinitiativen vernetzten sich und entwickelten basisdemokratische Strukturen und Aktionsformen. Die Forderung war immer die Stillegung aller Atomanlagen. Es wurden Standort- und Regionalkonferenzen durchgeführt und die Ergebnisse in Bundeskonferenzen zusammengeführt, wo wiederum Beschlüsse gefaßt wurden. Seit Ende der achtziger Jahre treffen sich Akw-GegnerInnen zur Frühjahrs- und Herbstkonferenz.

 

Dreh- und Angelpunkt der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg mit dem Standort der Atomanlagen in Gorleben ist das BI-Büro. Hier laufen alle Fäden zusammen. Bereits 1979 gründeten die Bäuerinnen und Bauern die Bäuerliche Notgemeinschaft. Die Initiative 60 schloß sich 1983 zu einer Gruppe zusammen. Inzwischen gibt es etwa 30 Gruppen wie die Gorleben-Frauen, SchülerInnen/Jugendgruppen, die Anti-Castor-Ortsgruppen, IDAS-MotorradfahrerInnen, Sanigruppen, Dokumentationsgruppen, Küchengruppen. Der Ermittlungsausschuß begleitet und hilft bei Prozessen von Betroffenen.

Für den regionalen Informationsaustausch finden regelmäßig sogenannte Strukturtreffen statt, an denen auch Menschen aus den Nachbarregionen Uelzen, Lüneburg, Altmark und Prignitz teilnehmen. Auch beim Ratschlag ist die Möglichkeit zum Gespräch und zur Information. Um sich bundesweit auszutauschen gibt es regelmäßig Delegiertentreffen.

Regional, überregional und international findet eine Vernetzung statt und werden gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen entwickelt.

Die Zusammenarbeit mit anderen Verbänden und Gruppen wie dem Landesverband der Bürgerinitiativen Umweltschutz (LBU), Bundesverband der Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), Komitee für Grundrechte und Demokratie, IPPNW, Neue Richtervereinigung u.a. ist ein wichtiger Bestandteil der funktionierenden BI-Arbeit. (Siehe Link-Liste der Castor-Nix-Da Seiten.) 


 Öffentlichkeitsarbeit

Eine wichtige Funktion bei der Arbeit der Bürgerinitiative ist die Öffentlichkeitsarbeit. Aktuell und informativ mischt sich die BI in die Geschehnisse um die Atomwirtschaft ein und bemüht sich in ihren parteiunabhängigen außerparlamentarischen Strukturen handlungsfähig zu sein. Wichtig dabei ist auch, die aufgrund jahrelanger gemeinsamer Erfahrung entstandenen Gesprächsstrukturen für alle, vor allem junge Menschen, zu öffnen und verständlich zu machen.

 

Wer regelmäßig und aktuell über alles Wesentliche rund um Gorleben informiert sein will, abonniert die "Gorleben-Rundschau". Sie ist das Info und Mitteilungsblatt der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. mit Neuigkeiten, Einschätzungen, Hintergründen, Kommentaren und Ankündigungen zum Widerstand im Wendland und zum rotgrünen "Ausstieg aus der Atomenergie". Die Gorleben-Rundschau erscheint zehnmal jährlich in einer Auflage von 2000 Stück. Ein Jahres-Abo kostet 30.-- DM. Multiplikatoren, die sich jedesmal 10 Exemplare zum Verleihen schicken lassen, zahlen jährlich 100.-- DM. Bei 100 Exemplaren beträgt der Abopreis 240.-- DM im Jahr.

 

Die Broschüren der Reihe "Zur Sache" erscheinen regelmäßig und liefern Einschätzungen und Hintergrundinformationen zum Widerstand gegen die Atomanlagen im Wendland.

Infoblätter wie "Gorleben soll leben" Argumente für die sofortige Stillegung aller Atomanlagen", "Strahlung die aus dem Castor kommt", "..wie Sie auch Ihren Nachbarn überzeugen können", über die Pilotkonditionierungsanlage oder zur Novellierung der Strahlenschutzverordnung sind bei der BI zu erhalten. Auch Flugblätter über Aktuelles aus anderen Regionen liegen vor.

In der örtlichen Elbe-Jeetzel-Zeitung erscheinen regelmäßig und aktuell Pressemitteilungen. Die Kontakte mit überregionalen Medien funktionieren gut.

  • Die Email-Adresse lautet:

    Adresse bitte von Hand eingeben
    oder unser Kontaktformular verwenden

  • Die "Fachgruppe internet" informiert regelmäßig und aktuell unter http://www.castor.de

 

Wichtige Arbeit leistet die "Fachgruppe Radioaktivität" bei der Aufklärung der Bevölkerung über die Gefährlichtkeit radioaktiver Strahlung und die gesundheitlichen Auswirkungen von Neutronenstrahlung in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern wie Prof. Dr. Horst Kuni.

Zur Seite stehen der BI Juristen und Juristinnen für rechtliche Beratung. Betreuung durch Ärzte und Ärztinnen wie auch Pastoren und Pastorinnen ist selbstverständlich und oft ermutigend.

 ...wenn ich mal nicht weiter weiß, gründe ich einen Arbeitskreis...

auch hierfür steht die BI hilfreich mit Rat und Tat zur Seite. Bei Veranstaltungen, Podiumsdiskussionen, Exkursionen bemüht sich die BI, Referentinnen und Referenten zu vermitteln.

 

Informationen machen weder dick, noch schaden sie der Gesundheit...

 

Im Sortiment der BI sind Flugblätter, Broschüren, Bücher, Videos und vieles mehr zu finden und es lohnt sich, einen Blick darauf zu werfen. Eine Angebotsliste kann im BI-Büro angefordert werden.

Seit einigen Jahren gibt die BI "Zur Sache"-Broschüren die wir Ihnen auf einer gesonderten Seite vorstellen möchten.  


Der Anmeldevordruck im pdf.gif (224 Byte)PDF-Format (72 KB)

 

"Da hat es bei mir gefunkt..."

Ich werde Mitglied in der

Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.

Drawehner Straße 3, 29439 Lüchow

Telefon (0 58 41) 46 84 Fax (0 58 41) 31 97

Internet:
http://www.bi-luechow-dannenberg.de

Email:

Adresse bitte von Hand eingeben
oder unser Kontaktformular verwenden

Am Besten ist es, Sie drucken Sich diesen Teil aus:
Es muß schriftlich sein!

Bitte in Druckschrift ausfüllen und schicken an:

Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
Drawehner Straße 3,
29439 Lüchow

o Mitgliedsbeitrag jährlich 50 Euro

o für Familien 60 Euro

o Arbeitslose, Schüler, Azubis und Studenten  15 Euroo

Der Mitgliedsbeitrag soll bis auf Widerruf von meinem Konto abgebucht werden.

BLZ: ___________________ Konto-Nr.:__________________________

Geldinstitut:________________________________________________

Name:__________________________ Vorname:___________________

Straße:____________________________________________________

PLZ/Wohnort:______________________________________________

Telefon-Nr.:_____________________ Alter:______________________

Ort: _____________________Datum:_____________________

 ______________________________________________________ rechtsverbindliche Unterschrift. Bei Jugendlichen Unterschrift des Erziehungsberechtigten

 

 

Gorleben lebt!

 

Unter diesem Motto haben wir dem Sinnbild menschlichen Größenwahns von Anfang an unsere positiven Lebenskräfte entgegengesetzt. Und schon immer hat uns das "trotzdem" gereizt. Die Lust dem Teufel auf der Nase zu tanzen! Die Lust ist uns auch 20 Jahre später nicht vergangen. Wir sind keine kriminellen Chaoten, sondern Menschen, die Verantwortung für sich und ihre Kinder übernehmen und eine lebenswerte Zukunft zu verteidigen haben.

 Spendenaufruf

 

Die Bürgerinitiative Umweltschutz

Lüchow-Dannenberg e.V.

ist auf Spenden angewiesen

 

Spendenkonto:

Spenden sind steuerlich absetzbar

 

 

Die Ruhe auf dem Land ist oft stille Wut
(Nicolas Born)

 

...und es gibt sie immer noch. Die Ruhe, die herrliche Natur, die liebenswürdigen Menschen. Wir haben immer noch viel zu verlieren, deshalb stellen wir uns quer.

 

Machen Sie mit, Sie befinden sich in bester Gesellschaft. 

 

 

Impressum:

Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.

im Mai 2000

  

Ziele

Die Bürgerinitiative hat einklares Ziel, das nach wie vor heißt: Stopp aller Atomanlagen, Ausstieg aus der Atomenergie sofort und weltweit.

Das Grundrecht auf Demonstrationsfreiheit gegen eine menschenverachtende Technologie wird weiterhein in Anspruch genommen.

Grundsätzlich für die Sache der BI engagiert haben sich z.B. durch wissenschaftliche Beratung bei Verwaltungsprozessen u.a. Persönlichkeiten wie Prof. Dr. Eckhardt Grimmel und Prof. Dr. Klaus Duphorn durch konzentrierte Stellungnahmen und Bewahrung der Unabhängigkeit. Bei allen auch ungenannten Persönlichkeiten sei der Dank ausgesprochen.

Bearbeitet am: 03.10.2008/ad


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